Mehr als 350 Helfer hinter den Kulissen des närrischen Spektakels

Nach Wochen eifriger Vorbereitung der Fußgruppen, der Musikkapellen und nicht zuletzt der Wagenbauergruppen in der Wagenbauhalle und anderen Werkstätten, nähert sich der Termin des höchsten Schlumberländer Feiertages, der Rosenmontag. Annähernd 3000 fröhliche Teilnehmer werden dann durchs Städtchen ziehen. Hier die aktuellen Infos:

  • Zugbeginn ist um 14.01 Uhr an der Evangelischen Kirche, weiter über Aschaffenburger Straße, Marktplatz, Frankfurter Straße, Grabenstraße, Jahnstraße, Kapellenstraße, Frankfurter Straße, Eisenbahnstraße und Bahnhofstraße, wo sich der Zug schließlich auflöst. Die Motivwagen verlassen in Höhe der Einhardstraße und Babenhäuser Straße den Zug.

  • Die Anwohner der Straßen des Zugweges werden gebeten, ihre Kraftfahrzeuge aus dem unmittelbaren Bereich der Zuschauerflächen zu entfernen, damit die großen Wagen ungehindert vorbeiziehen können. Auch die Zuschauer werden sich über ein freies Blickfeld freuen. Ebenso über Fahnen- und Girlandenschmuck, mit denen die Seligenstädter entlang der Zugstrecke ihre Häuser schmücken. Alle Zugteilnehmer sagen jetzt schon herzlichen Dank!

  • Auswärtige Gäste werden gebeten, das Parkhaus am Friedhof, sowie Parkplätze der großen Einkaufszentren an den Ortseingängen und am Schwimmbad zu nutzen und die Wegstrecke zum Zug zu Fuß zurück zu legen. Das Parkhaus an der Jahnstraße/Steinheimer Straße steht nicht zur Verfügung.

  • Die Züge der Verkehrsgesellschaft „VIAS“ befahren die Bahnstrecke Hanau – Babenhausen im üblichen fahrplanmäßigen Takt. Durch den größeren Andrang nach Umzugsende wird es wohl voller als erwartet werden. Sich noch eine Weile die Stimmung auf den Straßen und in den Wirtshäusern anzuschauen, und sich auf diese Weise eine spätere und nicht so beengte Heimfahrt zu sichern, hat seine Vorteile.

  • Die Regionalbuslinien werden bis 19 Uhr um das Veranstaltungsgelände geleitet (www.kvgof.de). Solange wird die Haltestelle „Asklepios-Klinik“ als zentraler Umsteigepunkt genutzt.

  • Für die Mainfähre „Stadt Seligenstadt“ gilt am Rosenmontag die verlängerte Fahrzeit von 9.45 bis ca. 19 Uhr, jedoch werden von 11 bis 19 Uhr keine Fahrzeuge übergesetzt. Damit kein Fährennutzer den Rosenmontagszug (Start 14.01 Uhr) verpasst, wird die Mittagspause entsprechend in den Nachmittag verschoben. Aufgrund der Zulassung der Mainfähre für eine nur begrenzte Anzahl von Personen pro Fahrt, kann es für von der bayerischen Seite kommende Besucher zu Wartezeiten kommen.

  • Besonderes Augenmerk wird wieder auf die „Gefahrenabwehrverordnung Glas“ gelegt, ein Glasverbot (für Glasflaschen, Gläser und Behältnisse aus Glas) im Innenstadtbereich in Seligenstadt für die Zeit am Rosenmontag. Dazu wird es an den Durchgangsstellen zum Veranstaltungsbereich verstärkt umfangreiche Sicherheitskontrollen für Besucher mit Taschen und Rucksäcken geben. Beachten Sie dazu die Informationen der Stadt auf www.seligenstadt.de.

  • Die Zentralsanitätsambulanz (ZAB) für den Rosenmontagszug ist im Foyer des Riesensaales in der Sackgasse eingerichtet. Sie ist vom Marktplatz aus und über Frankfurter Straße und Mauergasse für jeden Hilfsbedürftigen erreichbar. Die Rettungsfahrzeuge werden vorrangig  über die Mauergasse aus dem Veranstaltungsgelände geleitet. Die Mauergasse wird deshalb in diesem Bereich, wie auch der Parkplatz vor dem Riesen, am Rosenmontag bis zum Veranstaltungsende für den Verkehr gesperrt und für Rettungsfahrzeuge frei gehalten. Anwohner in diesem Gebiet werden dringend gebeten, die Fahrbahn frei, bzw. befahrbar zu halten. Entsprechende Beschilderungen geben Auskunft.

  • Der Heimatbund bittet darum, die Ärzte und insgesamt 125 Sanitätshelfer von DRK und DLRG im gesamten Veranstaltungsgebiet bei ihrer ohnehin schwierigen Arbeit nicht zu behindern, sondern im Bedarfsfall, soweit erforderlich, zu unterstützen. Erreichbar sind die Sanitäts- und Rettungsdienste unter der Notrufnummer 112.

  • Besonders hingewiesen wird vom Veranstalter darauf, dass Zuschauer und Teilnehmer, die sich bedrängt fühlen oder Übergriffe beobachten, sich nicht scheuen sollen, sofort Polizei oder Ordnungsdienste an der Strecke anzusprechen oder auch den Polizeinotruf 110 zu wählen. Über Funk ist dann möglich, Hilfe zu organisieren. Zusätzlich zu den Polizeikräften sind insgesamt 120 Security-Mitarbeiter über die gesamte Strecke verteilt und als Ordnungskräfte erkennbar.

  • Zur Erkennung von anderen Gefährdungslagen achten Sie auf Lautsprecheransagen der Polizei und Durchsagen im Rundfunk. Oder nutzen Sie auf Ihrem Smartphone die App „Katwarn“. Dieser kostenlos, bundesweit einheitliche Warndienst für Smartphones bringt behördliche Warnungen, wie Unwetterwarnungen und besondere Sicherheitslagen, orts- oder anlassbezogen, direkt auf Ihr Mobiltelefon.

  • Im Hinblick auf die weiter steigenden Kosten zur Sicherung des Zugwegs möchte der Heimatbund nochmals an die Unterstützung der Zuschauer durch den Kauf einer Zugplakette appellieren. Der Erlöst dient einzig und allein der Finanzierung des Rosenmontagszuges.

  • Mit der Zugplakette werden nicht nur die Kosten der Wagen und Kapellen gesichert, sondern auch die stetig steigenden Ausgaben für die nicht unerheblichen Maßnahmen zur Sicherheit, sowie für Sanitäts- und Rettungsdienste – wie hier beschrieben –, die ebenfalls abzudecken sind. Am Rosenmontag sind die Zugplaketten für 4,- Euro erhältlich, Kinder unter 14 Jahren haben freien Zugang. Die Zugteilnehmer und der Heimatbund Seligenstadt bedanken sich herzlichst für Ihre Unterstützung.

Seinen ausdrücklichen Dank richtet in diesem Zusammenhang der Heimatbund an die Stadt Seligenstadt und die Mitarbeiter des Bauhofs, sowie an die Notärzte und an die Asklepios-Klinik Seligenstadt, die das ärztliche Personal für die zentrale Sanitätsambulanz stellt. Ebenso bedankt sich der Heimatbund bei der Polizei, den Security-Mitarbeitern und den mehr als 350 Helfern aus den Reihen der Feuerwehr, des THW, DRK, der DLRG und aus allen anderen Gruppen, die für einen reibungslosen Zugablauf sorgen werden.

 
 
 
 
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